Programm 14.02.2017

aus PUG, der Penguin User Group
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Tagesordnung:

1. Das Format epub - wir leben 2017 in interessanten Zeiten. Es ist anzunehmen dass man in diesem Jahr besonders intensiv mit anderen Menschen diskutieren möchte. Wenn die Inhalte plattformunabhaengig gelesen werden koennen ist das von Vorteil. Wenn es sogar geraeteunabhaengig geht ist es noch besser. Epub ist solch ein Format. (Jens Richter und Michael Bischof)

2. Dateien als epub selber erstellen - das geht mit Calibre' unter Verbrauch von relativ viel Rechenpower oder unterwegs leichter und schneller mit Wallabag. Wir wollen deshalb die Installation von Wallabag vorstellen (auf Ubuntu 16.04 LTS). - Das ist eigentlich eine Serveranwendung und überhaupt nicht trivial zu installieren. Jens und Michael haben das bisher unter Kubuntu 16.04 TLS und Debian 8 ausprobiert. - Bitte USB-Sticks mitbringen für die detaillierte Anleitung.

3. Verschiedenes

Protokoll

Beginn: 19 Uhr Ende  : 22.15 Uhr Anwesend waren 5 Personen.

Es wurde zunächst darüber diskutiert, ob und wie man in Diskussionen, für Referate o.ä. die Publikationsdaten eines Argumentes oder eines Artikels sichert und welche Bedeutung das hat. Die Frage ist auch welcher Speicherplatz dafür drauf geht. Eigentlich müßten das alle in der Schule gelernt haben.

Als Beispiel, warum das gerade bei kontroversen Diskussionen wichtig ist, wurde die Sendung „Neues aus der Anstalt“ angeführt.

https://www.pug.org/mediawiki/index.php/Datei:Faktencheck-vom-7-februar-100.pdf

Solche Daten müssen plattformunabhängig lesbar sein. Als neue Herausforderung kommt dazu: sie sollten auch geräteunabhängig lesbar sein, wegen der Verbreitung von Pads und Smartphones. Das geht u.a. mit dem öffentlichen Dateiformat epub.

Man kann (plattformunabhängig) solche epub-Dateien sehr feingranuliert mit dem Programm Calibre selber erstellen. - Die Installation mittels „apt-get install calibre“ wurde auf einem T41-Laptop gezeigt. Es werden zusätzlich 150 MB Plattenplatz benutzt.

Aus der Anforderung „Read-it-later“, wofür z.B. das kostenpflichtige Programm Pocket steht, ist als französisches OpenSource-Projekt Wallabag entstanden. Es bietet nicht nur die Möglichkeit ausgewählte Dateien später zu lesen. Man kann mit seiner Hilfe auch im Handumdrehen, viel schneller als mit Calibre, selber auch aus den Artikel epub-Dateien erstellen und diese auf den eigenen PC herunterladen.

Dieses Programm kann man für 9 €/Jahr „mieten“ oder es sich selber installieren. Man muss aber wissen: es ist im Grunde eine Server-Anwendung. Man benötigt dafür etwa eine MySQL-Datenbank, einen nginx-Server sowie pHP. Sind diese vorhanden verläuft die Installation so:

https://www.pug.org/mediawiki/index.php/Datei:Wallabag.installieren.tar.gz

Das ist nicht trivial. Wir haben es 3x gemacht. Erst im 3. Anlauf gelang es glatt und fehlerfrei und hat ca. 40' gedauert. Es wurde auf besagtem T41 vorgeführt. Es wurde die Meinung vertreten dass man dieses Programm nur im Rahmen eines Workshops, ähnlich wie bei unseren früheren Anfängerseminaren, zusammen installieren kann: man bringt seine Mühle mit, Laptops bevorzugt, und dann installieren wir zusammen das Programm darauf.

Auf dieser Seite kann man sich

https://www.wallabag.it/en

für eine 14tägige Frist registrieren lassen, um dieses Programm in Ruhe auszuprobieren und dann dort, d.h. auf deren Cloud benutzen. Das kostet dann 9 €/Jahr. Man riskiert dass die Cloud-Besitzer theoretisch in der Lage wären ein Profil der Vorlieben anzulegen.

Wir leben ja in interessanten Zeiten. Im Sinne der unified communication sollten interessierte PUGler jetzt hinreichend ausgerüstet sein. Aber, ach: es kann das Risiko existieren, dass zwar die technischen Kommunikationsmittel da sind, man dann aber merkt, dass man nichts zu sagen hat oder nicht reden will. ;-)